Stammeschronik

1909

September: Gründung des Jünglingsverein Sontheim (25 Mitglieder).

1913

6. April: Erster halbstündiger Ausmarsch der neu gegründeten Pfadfinderabteilung mit Instruktionen und Übungen unter Beteiligung von 23 Mitgliedern.

4. Mai: Erster Tagesausflug von 19 Pfadfindern über Schweinsberg, Donnbronn, Untergruppenbach, Happenbach, Unterheinriet (Rucksackvesper), Schloss Wildeck und Ruine Helfenberg. In Helfenberg freundliche Aufnahme durch Bevölkerung. Selbständiges Abkochen einer Knorrsuppe über dem offenen Feuer. Dorfbevölkerung trägt Most zur Stärkung bei. Weiter Richtung Auenstein und dann zum Bahnhof Ilsfeld wegen unliebsamer Wolkenbildung. Während dem Warten auf den Zug bekommen sie Maisträußchen von der Dorfjugend angeboten. Lustige und fidele Rückfahrt. Wohlbehaltene Ankunft mit der Bottwartalbahn.

Der erste Weltkrieg und die Kriegswirren brachten die Pfadfinderarbeit in Sontheim leider schnell zum Erliegen.

1924

Februar: Erste Ansätze der Jugendarbeit entstehen nach dem Krieg wieder.

1925

Der spätere Stammesführer Walter Knorpp wird als Jungscharführer wieder gewählt (12 männliche Mitglieder).

1929

Gründung des Pfadfinderstammes Gustav Adolf im Ackermannstift. Nach und nach Bildung von 3 Sippen. Von Anfang an dabei war u. a. Walter Knorpp, der nach dem 2.Weltkrieg zusammen mit Georg Ott (Ott-Schorsch) die Pfadfinderarbeit wieder aufbaute.

1931

Palmsonntag: Tagesfahrt mit 11 Teilnehmern. Dabei Zeltbauübungen bei Untergruppenbach und im Schweinsbergwald.
Ostern Tagesfahrt: Nordheim, Lauffen, Ilsfeld, Schozachtal, Talheim, Rauher Stich.